Konzept

Bildung durch Bewegung

Wir sind ein Bewegungskindergarten, unser Konzept beruht auf dem Grundsatz Bildung durch Bewegung. Durch Bewegung und Spiel lassen sich nicht nur die motorischen, sondern auch die geistigen und sozialen Entwicklungsbereiche von Kindern gezielt fördern. Das ist durch zahlreiche Studien belegt, und das können wir auch in unserem Kita-Alltag vielfach beobachten. Deshalb unterstützen wir die Bewegungsfreude der Kinder.

Respektvolles Miteinander

Die Kita ist aber nicht nur ein Bewegungsort, sondern auch ein Ort, an dem Kinder, Eltern und Team zusammen wirken, sich respektieren und austauschen, voneinander lernen und sich miteinander entwickeln. Wir achten die Individualität jedes Kindes und fördern sein Selbstwertgefühl und seine Eigenständigkeit. Wir haben Vertrauen in die Stärken der Kinder, fördern ihre soziale Kompetenz und ihre Gruppenfähigkeit und räumen ihnen im Alltag ein großes Mitspracherecht ein.

 

Erklären und zuhören: Wenn sich größere und kleinere Kinder begegnen, entstehen Vertrauen und Selbstvertrauen.

Erklären und zuhören: Wenn sich größere und kleinere Kinder begegnen, entstehen Vertrauen und Selbstvertrauen. Foto: C. Gündling

Lernen durch Begegnung

Die Kita an der Löwenbrücke beherbergt eine Kindergarten- und eine Krippengruppe. Obwohl im Haus räumlich voneinander getrennt, gibt es im Alltag so viele Berührungspunkte und Begegnungen, dass man eher von einem großen Haus für Kinder sprechen muss. Vor allem durch die langen Freispielzeiten auf dem weitläufigen Außengelände begenen sich die Kinder häufig und gerne. Aber auch drinnen dürfen die „Großen“ und die „Kleinen“ sich besuchen und dabei von- und miteinander lernen. In der Auseinandersetzung mit dem Spielpartner nehmen sie die eigene Persönlichkeit wahr. Die familiäre Atmosphäre wird durch die vielen Geschwisterkinder im Haus zusätzlich gefördert.

Ein „Hochrücken“ von der Krippe in den Kindergarten ist prinzipiell ab zweieinhalb Jahren möglich. Der Zeitpunkt des Übertritts wird jedoch individuell gewählt. Er findet fließend statt, die Kinder geben dabei den Takt vor. Dass die Krippenkinder und deren Eltern auch das Kindergarten-Team bereits gut kennen, gibt zusätzlichen Halt und Sicherheit beim Übergang.

An die Hand genommen: Begegnungen zwischen Groß und Klein finden in der Kita durch gemeinsame Freispielzeiten regelmäßig statt.

An die Hand genommen: Begegnungen zwischen Groß und Klein finden in der Kita durch gemeinsame Freispielzeiten regelmäßig statt. Foto: C. Gündling

Ernährung: gesund, frisch, kindgerecht

Gesunde Ernährung ist uns wichtig. Deshalb wird in unserer Küche jeden Tag frisch gekocht – gesund, lecker und kindgerecht. Wir achten auf einen ausgewogenen und abwechslungsreichen Speiseplan, der an die Jahreszeit angepasst ist (Beispiel für einen Vier-Wochen-Speiseplan). Die Zutaten werden zweimal wöchentlich frisch eingekauft, wenn möglich in Bio-Qualität. Morgens haben die Kinder die Möglichkeit zu frühstücken. Vor dem täglich warmen MIttagessen wird Rohkost geknabbert. Und nachmittags gibt es eine Zwischenmahlzeit, die frisches Obst enthält. Gekocht wird von den Eltern selbst. Das hat den schönen Nebeneffekt, dass diese vom Kita-Alltag und den Kindern etwas mitbekommen und sich auch untereinander besser kennenlernen.

In unserem naturnahen Außengelände können die Kinder mit allen Sinnen erfahren, wo das Essen herkommt: beim Anpflanzen und Ernten im Gewächshaus, im Erdbeerbeet oder in der Kräuterschnecke, oder beim Naschen von unseren alten Baumbeständen, die im Sommer und Herbst Kirschen, Nüsse, Äpfel, Zwetschgen, Mirabellen und Quitten tragen.

Unsere aktuelle Konzeption als Download (Stand: August 2015)

Ludis Papa hat gekocht

Ludis Papa hat gekocht.