Sie ist da: die lang ersehnte Fußgängerampel

Die Straße vor unserem Kita-Eingang zu überqueren war bis vor einigen Tagen noch lebensgefährlich. Laster bretterten hier oft viel zu schnell um die Kurve, tauchten wie aus dem Nichts auf. Wie oft dachten sich Eltern und Erzieher hier: „Grade nochmal gut gegangen“, wenn sie die andere Straßenseite erreicht hatten.

Das ist jetzt Gott sei Dank Schnee von gestern, denn die Stadt hat eine Fußgängerampel installiert (hier lest ihr den Bericht der Main-Post). Engagierte Kita-Menschen haben dafür lange genug gekämpft. Allen voran Karin Miethaner-Vent, Stadträtin und Urgestein unseres Vereins.

„Was haben wir nicht alles versucht, um den Weg zur Kita sicherer zu machen,“ erzählt sie. Es gab Anträge auf einen Zebrastreifen, auf Schutzplanken am Gehweg, auf Tempo 30, alles bei Ortsterminen besprochen, doch nie realisiert. Bei wechselnden Begründungen war das einzig Konstante: Es tat sich nichts bis auf das vor 20 Jahren auf dem Straßenbelag angebrachte Piktogramm, das jedoch nicht wirklich den gewünschten Effekt brachte. Erzieherinnen und Erzieher sperrten weiter die Straße selbst ab, um bei Ausflügen alle Kinder sicher zur anderen Straßenseite zu bringen.

Aber jetzt freuen wir uns und haben außerdem die Hoffnung, dass sich die Verkehrspolitik der Stadt langsam zu Gunsten von Fußgängerinnen und Fußgängern und Radfahrerinnen und Radfahrern wandelt.

allegehen3

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